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Italienischer Hackbraten mit Kartoffelgratin

Zutaten:

für den Hackbraten:

600 Gramm Rinderhack
eine fein gehackte Zwiebel
ca. 100 Gramm nicht zu scharfe Pepperoni
drei Esslöffel fein gehackte Petersilie
zwei Teelöffel fein gehackter Thymian oder Rosmarin
ein Ei
4-6 Esslöffel Semmelbrösel
vier Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer
drei Scheiben Gouda, in kleine Stücke geschnitten
etwas Öl zum Zwiebeln braten und zum Fetten der Form

für das Gratin:

Acht bis zehn eher große Kartoffeln
zwei Becher Sahne
etwa 100 Milliliter Brühe
2-3 Esslöffel Parmesan
eventuell Salz

 

Italienischer Hackbraten mit Kartoffelgratin

Zubereitung:

Hackbraten:

Gehackte Zwiebel in etwas Öl unter Rühren goldgelb andünsten. Die
Hälfte der Petersilie und den durchgepressten Knoblauch zugeben und
ganz kurz mitdünsten. Zum Fleisch geben, alle übrigen Zutaten zugeben
und alles gut verkneten. Falls der Teig zu weich sein sollte, noch
etwas Semmelbrösel zugeben. Eine Rolle von etwa sieben Zentimetern
Durchmesser formen, die Rolle mittig in eine gefettete große Auflauf-
form setzen.

Gratin:

Die rohen Kartoffeln in etwa ein Millimeter dicke Scheiben schneiden.
Dachziegelartig um den Hackbraten herum in der Auflaufform anordnen.
Die Sahne mit der etwas abgekühlten Brühe verrühren, eventuell
mit etwas Salz nachwürzen. Die Brühe-Sahne-Mischung gleichmäßig über
die Kartoffelscheiben gießen.

Den Backofen auf etwa 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die
Auflaufform auf der zweituntersten Schiene einschieben, das Gericht
30 bis 35 Minuten schmoren lassen, bis Fleisch und Sahne braun zu
werden beginnt. Die Kartoffeln mit dem Parmesan bestreuen, die Hitze
auf 150 Grad zurückdrehen und das Gericht noch etwa 15 Minuten
weiterbraten lassen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden,
mit Alufolie abdecken.

Dazu passen Gemüse wie Bohnen oder Brokkoli, aber auch eine große
Schüssel Salat

Wilfrieds wunderbare Tomatenpizza

Zutaten für sechs ordentliche Portionen:

Für den Teig:
500 Gramm 550er Weizenmehl oder 450er oder gemischt mit Vollkornmehl
zwei Esslöffel Olivenöl
ein Würfel Hefe
ein Teelöffel Zucker
Salz
lauwarmes Wasser

Für die Sauce:
-reichlich Olivenöl
-zwei Handvoll fein gehackte Zwiebeln
-3/4 Liter pürierte Tomaten
ein Esslöffel Chilipaste
evt. ein Esslöffel Paprikamark
1/4 Teelöffel Chilipulver
ein Esslöffel Ketchup
ein Esslöffel Tomatenmark
ein gehäufter Teelöffel Oregano
Salz und Zucker zum Abschmecken.

 

Für den Belag:

Alles und Käse

Anmerkung: wie üppig man die Pizza belegt, ist Geschmackssache. Wilfried nimmt reichlich Salami, in Streifen geschnitten, halbierte Oliven, reichlich milde, mildsauer vergorene Pepperoni, reichlich Gouda und Oregano zum Würzen. Moni mag statt Salami lieber Sardellen (Salz abwaschen!)

Hefe mit dem Zucker gut verrühren, bis sie flüssig wird, etwas Mehl und etwas Wasser zugeben. Vorteig an einem warmen Ort zugedeckt zehn Minuten gehen lassen. Restliches Mehl, Olivenöl, Salz und so viel lauwarmes Wasser, dass ein zäher Teig entsteht, zugeben. Den Teig mit der Küchenmaschine kräftig rühren oder ihn so lange mit einem Holzlöffel schlagen, bis er völlig glatt ist. Zugedeckt an einem warmen Ort so lange stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Nochmals gut durchrühren, in drei Teile teilen, diese ausrollen und auf drei Bleche verteilen.

Sauce:

Für die Sauce die Zwiebeln in reichlich Olivenöl glasig dünsten. Tomaten zugeben, aufkochen. Pasten und Gewürze zugeben. Alles zehn Minuten einköcheln lassen. Abkühlen lassen.

Sauce auf den Pizzaböden verteilen, diese mit Sardellen/Salami, Oliven, Pepperoni usw. belegen, Käse verteilen, noch einmal eine Spur Oregano darübergeben. Pizza noch einmal einige Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen (200 Grad) 20-30 Minuten backen. (Die Pizza muss am Rand braun und der Boden trocken gebacken sein. )

Flammkuchen mit Queso manchego

Zutaten:

Für den Teig:

250 Gramm Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser,  ein halber Würfel Hefe, 3 Esslöffel Öl, etwas Salz

 

Für den Belag:

200 Gramm Queso manchego,  100 Gramm roher Schinken (Serrano, ein halber Becher Creme Fraiche, bei Bedarf etwas Milch, ein Teelöffel flüssiger Honig, ein halber Teelöffel frischen Rosmarin (ganz fein geschnitten), Salz, Pfeffer, etwas Muskat,  nach Belieben etwas Knoblauch

Zubereitung:

Alle Teig-Zutaten mit den Händen kräftig miteinander verkneten. Zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort mindestens 15 Minuten gehen lassen.

Unterdessen den Käse reiben, den Schinken in schmale Streifen schneiden. Den Käse mit der Creme fraiche und dem Rosmarin verrühren. Die Masse sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein. Bei Bedarf noch etwas Milch zugeben. Mit Pfeffer und Muskat und, wenn nötig, mit etwas Salz würzen. Achtung: Käse und Schinken sind schon recht salzig.

Den Teig dünn ausrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Käsemasse gleichmäßig darauf verteilen, mit dem Schinken belegen, etwas Honig darüber träufeln.

Bei 225 Grad 20 bis 25 Minuten backen, bis der Rand knusprig und der Käse goldbraun ist.

Schwäbischer Zwiebelkuchen

Zutaten: 

Teig:
250 gr. Mehl
125 gr. Margarine
1 Ei
20 gr. Hefe
1-2 Kaffeelöffel Zucker
2-3 Eßlöffel Milch
1 Prise Salz 

Füllung:
3 – 4 Pfund Zwiebeln
200 g  geräucherten Speck (oder: Rauchfleisch vom Rind)
1/4 – 1/2 l Sauerrahm,
1 – 2 El. Mehl,
2-4 Eier,
reichlich Salz.  

Zubereitung: 
Aus den Zutaten mit einem Messer einen Hefeteig zusammenhacken, durchkneten und diesen 1/2 Std. in einem warmen Raum stehen lassen. Speck würfeln und in einem großen Toof heiß werden lassen (bei Rauchfleisch etwas Öl mit dazu nehmen), darin die geschnittenen Zwiebeln weich dämpfen. Das Mehl mit dem Sauerrahm verrühren, die Eier dazugeben und mit  Salz abschmecken. In diese Masse die abgekühlte Speck-Zwiebel-Masse geben. Den Teig dünn ausgerollt auf ein Blech geben, Rand hochziehen, die Zwiebelmasse einfüllen. Bei ca. 200° C auf mittlerer Schiene 30-40 Min. backen.

Türkische Pizza

Zutaten für sechs bis acht Personen: 
Ein Kilo Mehl
ein Päckchen Hefe
etwas Salz
Wasser
1 Ei
500 gr. Gehacktes vom Rind
10 mittelgroße Zwiebeln
3-4 grüne Paprika
500 gr. geschälte Tomaten aus der Dose
Salz
schwarzer Pfeffer
Rosenpaprika oder Cheyenne-Pfeffer
1 Bund Petersilie.
etwas Öl  


Zubereitung: 
Für den Teig die Hefe in warmem Wasser auflösen. Salz, Mehl, Wasser, Ei und Hefe zusammenmischen und gut durchkneten zu einem elastisch-weichen Teig. Zudecken und 1/2 Stunde gehen lassen. Für die Fülle Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Petersilie sehr fein und klein hacken und mit allen anderen Zutaten vermischen. Vom Teig Portionen in Eiergröße abstechen und auf Untertassen- oder Dessertteller-Größe etwa 1/2 cm dick ausrollen. Die Fülle jeweils dünn aufstreichen. Die fertig vorbereiteten Pizzen auf ein dünn eingeöltes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa fünf Minuten backen, bis das Gehackte braun geworden ist.Tipp: Dazu passen gemischter Salat, Zitronenschnitze und Tsatsiki

Flammkuchen

Zutaten für den Teig (vier bis acht (Vorspeise) Personen): 
Etwa 500 Gramm Mehl
1 Teel. Salz
1 Würfel Hefe
etwas Öl
etwas warmes Wasser
2 TL Zucker 

Zutaten für den Belag: 
250 Gramm trockener Quark oder Schichtkäse
Salz
Pfeffer
1 Ei
8 Scheiben Frühstücksspeck, in Streifen geschnitten
1 Zwiebel, in feine Ringe gschnitten
etwas fein geschnittenen Schnittlauch
ev. 4 EL geriebenen Emmentaler  

Zubereitung: 
Teig: Hefe mit dem Zucker verrühren, bis sie flüssig ist. Mit einer Tasse lauwarmem Wasser und etwas Mehl einen fast flüssigen Vorteig ansetzen. Zugedeckt an einem warmem Ort gehen lassen, bis er doppelt so groß geworden ist. Nach und nach die restlichen Zutaten darunter arbeiten, bis ein fester Teig entstanden ist. Kräftig schlagen. Zugedeckt gehen lassen (mindestens1-2 Stunden). Teig auf eine bemehlte Fläche geben, nochmals kräftig durchkneten, bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben. Ausrollen und auf ein befettetes Backblech geben. Zugedeckt noch einmal etwa 15 Minuten gehen lassen. Ei verquirlen, auf den Boden streichen. Quark etwas würzen (nicht zu sehr, da der Schinken salzig ist) und auf den Boden streichen. Zwiebel und Schinken darauf verteilen, mit Schnittlauch bestreuen. Wer mag, kann noch Emmentaler darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen bei etwa 200 Grad (Gas Stufe 3-4) in 15 bis 20 Minuten backen. Als Knabberei zu Wein oder Bier, als Vorspeise oder mit Salat als Hauptgericht. Tipp: Der Flammkuchen kann natürlich auch anders belegt werden – alle Variationen, die bei einer Pizza möglich sind, gehen auch hier. Es gibt sogar süße „Wähen“, wie man im Badischen sagt: Dafür belegt man den Hefeteig mit Äpfeln oder Zwetschgen, die mit etwas Zimtzucker bestäubt werden. Sie schmecken zu Kartoffelsuppe oder zum Kaffee.