Endivien-Eintopf

image_print

November ist die Zeit des Endiviensalats. Der krause Salat, der leicht bitter schmeckt, ist etwas frostresistent, kann aber auch in feuchtem Sand im kühlen Keller aufbewahrt und sogar eingefroren werden. Besonders interessant: Aus den Blättern lässt sich nicht nur knackiger Salat, sondern auch ein sehr wohlschmeckender Eintopf zubereiten – eine Spezialität aus dem Ruhrgebiet.

Und so geht es: Man bereitet einen Kartoffelbrei zu – indem man für vier Portionen  etwa ein Kilo Kartoffeln schält, sie in Stücke schneidet und in gesalzenem Wasser während etwa 20 Minuten weich kocht. Die Kartoffeln werden durch eine Presse gedrückt oder zerstampft, mit etwa 100 Gramm Butter und so viel Milch, bis ein geschmeidiger Brei entsteht, aufgekocht. Wichtig: Während Butter und Milch zugegeben werden, muss ständig gerührt werden, damit der Brei nicht anbrennt. Wenn er puffert – sich also Luftblasen unter der Oberfläche bilden,  die plötzlich zerspringen – ist er fertig.

Unter diesen Brei wird nun  Endiviensalat gehoben. Dafür wäscht man einen Kopf Endivien und schneidet ihn in feine Streifen. Wer Bitterstoffe nicht so sehr mag, legt den geschnittenen Salat ein paar Minuten ins warme Wasser, dadurch wird er milder. Der Salat wir dann mit einer Sauce aus Essig, Senf, Öl, Salz und Pfeffer angemacht. In einer Pfanne lässt man 50 bis 100 Gramm  Speckwürfelchen aus und brät in dem Fett eine  feingeschnittene Zwiebel an. Der Salat wird unter das Kartoffelpüree gehoben, die Speck-Zwiebel-Mischung darüber gegossen. Schmeckt einfach so sehr gut, oder mit einem panierten Schnitzel oder Buletten.