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Hahn im Bräter

Zutaten:

1 Hähnchen /  Hahn ( gut abgehangen ! )
Salz
Paprika süß und scharf
Oel
etwas Wasser

 

Zubereitung:

Einige EL Oel mit Salz, Paprika und etwas Wasser verrühren.
Den Hahn damit dick einpinseln.
Ofen auf 240° vorheizen.
Etwas Oel und Wasser in Bräter geben und Hahn dazu legen.
Mit geschlossenem Deckel in den Backofen und nach 30 Minuten
die Temperatur auf ca. 140°C reduzieren.
Je nach Gewicht des Hahns 2-4 Std. garen.
Nach 2/3 der Zeit das Tier umdrehen.
Bei Bedarf am Schluß noch mit Oberhitze kurz! knusprig grillen.

 

Tip:

Das Hähnchen beim Abhängen mit Buche und Rosmarin
etwas kalt anräuchern !! Dazu Salzkartoffeln, Erbsen und Möhren
oder anderes Gemüse nach Geschmack.

Buchweizen-Auflauf

Zutaten für vier Portionen:

Eine Bechertasse Buchweizen
eine Bechertasse Wasser oder Brühe
eine kleingeschnittene Zwiebel
eine feingeschnittene Sellerieknolle (etwa 200 Gramm)
drei Feingeschnittene Möhren (etwa 200 Gramm)
ein Becher Sahne
50 Gramm Emmentaler oder Gruyère
Pfeffer, Salz, Muskat, etwas Zucker
Butterschmalz zum Dünsten

 

buchweizen

Zubereitung:

Brühe oder Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen, Buchweizen, einrühren. Vom Herd nehmen und einige Minuten quellen lassen.

Unterdessen das geschnittene Gemüse in etwas Butterschmalz unter Rühren langsam andünsten, bis es ganz leicht braun zu werden beginnt. Mit Pfeffer und Salz würzen. Zum Schluss ca. einen Teelöffel Zucker darüber streuen, so lange in der Pfanne wenden, bis der Zucker leicht zu karamelisieren beginnt. Danach sofort aus der Pfanne nehmen.

In eine gebutterte Auflaufform die Hälfte des Buchweizens geben, verteilen. Danach das Gemüse einfüllen, zum Schluss den restlichen Buchweizen verteilen. Die Sahne mit Salz und Muskat würzen, gleichmäßig über den Auflauf gießen, diesen mit geriebenem Käse bestreuen. Bei 180 Grad im Ofen etwa 40 Minuten backen (bis der Käse geschmolzen ist und leicht zu bräunen beginnt.
Dazu passen Blattsalate oder Selleriesalat mit Äpfeln.

Italienischer Hackbraten mit Kartoffelgratin

Zutaten:

für den Hackbraten:
600 Gramm Rinderhack
eine fein gehackte Zwiebel
ca. 100 Gramm nicht zu scharfe Pepperoni
drei Esslöffel fein gehackte Petersilie
zwei Teelöffel fein gehackter Thymian oder Rosmarin
ein Ei
4-6 Esslöffel Semmelbrösel
vier Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer
drei Scheiben Gouda, in kleine Stücke geschnitten
etwas Öl zum Zwiebeln braten und zum Fetten der Form

für das Gratin:
Acht bis zehn eher große Kartoffeln
zwei Becher Sahne
etwa 100 Milliliter Brühe
2-3 Esslöffel Parmesan
eventuell Salz

 

Italienischer Hackbraten mit Kartoffelgratin

Zubereitung:

Hackbraten:
Gehackte Zwiebel in etwas Öl unter Rühren goldgelb andünsten. Die
Hälfte der Petersilie und den durchgepressten Knoblauch zugeben und
ganz kurz mitdünsten. Zum Fleisch geben, alle übrigen Zutaten zugeben
und alles gut verkneten. Falls der Teig zu weich sein sollte, noch
etwas Semmelbrösel zugeben. Eine Rolle von etwa sieben Zentimetern
Durchmesser formen, die Rolle mittig in eine gefettete große Auflauf-
form setzen.

Gratin:
Die rohen Kartoffeln in etwa ein Millimeter dicke Scheiben schneiden.
Dachziegelartig um den Hackbraten herum in der Auflaufform anordnen.
Die Sahne mit der etwas abgekühlten Brühe verrühren, eventuell
mit etwas Salz nachwürzen. Die Brühe-Sahne-Mischung gleichmäßig über
die Kartoffelscheiben gießen.

Den Backofen auf etwa 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die
Auflaufform auf der zweituntersten Schiene einschieben, das Gericht
30 bis 35 Minuten schmoren lassen, bis Fleisch und Sahne braun zu
werden beginnt. Die Kartoffeln mit dem Parmesan bestreuen, die Hitze
auf 150 Grad zurückdrehen und das Gericht noch etwa 15 Minuten
weiterbraten lassen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden,
mit Alufolie abdecken.

Dazu passen Gemüse wie Bohnen oder Brokkoli, aber auch eine große
Schüssel Salat

Steinfurter Mädesüß-Hagebuttencreme mit Rosenblütensirup

Zutaten für zehn Personen:

500 Gramm Joghurt
250 ml Sahne
600 Gramm saure Sahne
125 Gramm Puderzucker
250 Gramm Hagebutte
etwa zehn Mädesüß-Blüten
Rosenblütensirup

 

Zubereitung:

Mädesüßblüten mit süßer Sahne übergießen und mindestens drei Stunden ziehen lassen. Blüten absieben, anschließend die Mädesüß-Sahne steif schlagen.
Hagebutten halbieren, entkernen und pürieren, anschließend mit Joghurt, saurer Sahne und Zucker vermengen.

Die Mädesüß-Sahne schichtweise mit dem Hagebutten-Joghurt in Gläser füllen. Zum Schluss mit Rosenblütensirup beträufeln.

 

Kerstins Wildkräuterstangen

Zutaten für ca. 40 Stängel:

20 Stängel Dost (wilder Oregano)
20 Stängel Quendel (wilder Thymian)
10 Stängel Giersch
5 Stängel Gundermann
ein Teelöffel Meersalz
150 Gramm würziger Bergkäse
300 Gramm Dinkelmehl
200 Gramm Magerquark
200 Gramm Butter
ein Teelöffel Chilipulver
nach Belieben Mohn, Sesam, Kümmel, Brennnesselsamen u.ä.
ein Eiweiß
etwas Mehl zum Arbeiten

Vorbereitung:
Die Kräuter abschütteln, um alle kleinen Tierchen zu entfernen. Nur waschen, wenn es unbedingt nötig erscheint, um das Aroma zu schonen. Die Kräuter fein schneiden, den Käse fein reiben.

 

Zubereitung:

Das Dinkelmehl mit Salz, Chili, Quark, Butter, Kräutern und 50 Gramm des Käses per Hand oder mit der Maschine ausgiebig kneten, so dass der Teig schön glatt wird.
Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen.

Den Teig mit kalten Händen in 40 Stücke schneiden. (am besten vier Teile machen, diese zu Rollen formen und in jeweils zehn Stücke schneiden). Die einzelnen Stücke mit gemehlten Händen in lange, dünne Rollen drehen und auf ein Backblech legen, das mit Backpapier ausgekleidet ist. Mit dem Eiweiß bestreichen und mit dem restlichen Käse und, nach Belieben, mit Samen oder Körnern bestreuen. Im Ofen goldbraun backen (ca. 15 Minuten).

Biskuit

Zutaten für einen hohen Biskuitboden:

Sechs Eier
200 Gramm Zucker
100 Gramm Mehl
100 Gramm Speisestärke
ca. 25 Gramm Vanillepuddingpulver
ein Teelöffel Backpulver

 

Zubereitung:

Eier mit dem Zucker mit der Küchenmaschine etwa 20 Minuten schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke, Vanillepudding und Backpulver mischen, über den Eischaum sieben und vorsichtig unter die Masse heben. Eine Springform mit Backpapier auslegen oder die Form einfetten, Teig hineingießen und bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen.

Der Teig kann auch für eine Biskuitrolle verwendet werden. In diesem Fall ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf streichen und bei 180 Grad in 15 bis 20 Minuten backen. Die Rolle nach dem Backen mit etwas Zucker bestreuen, auf ein Küchentuch stürzen, mit Marmelade bestreichen und sofort aufrollen.

Will man einen dunklen Boden backen, das Puddingpulver durch dunklen Kakao oder Schokoladenpudding ersetzen.

Der Biskuit ist die Grundlage für viele Obstkuchen, Sahne- und Buttercremetorten.

Garteneintopf

Zutaten:

Zwiebeln
Knoblauch
Kartoffeln
Sellerie
Lauch
Petersilienwurzel
Pastinake
Möhren
Rote Beete
Stangenbohnen
Tomaten oder Tomatensaft
Chili
Olivenoel
Salz
Zucker
Sojasauce
etwas Fleischbrühe
einige Scheiben Kasseler
evt. 1 Räucherwürstchen

 

Zubereitung:

Zwiebeln kleinschneiden und in reichlich Oel leicht anbräunen. Kartoffeln kleinschneiden, zugeben mit Fleischbrühe bedecken. Das Gemüse bis auf die roten Beete kleinschneiden und zugeben. Tomatensaft dazu. Noch nicht umrühren. Salz, Zucker, Chili und Fleisch zugeben. ca. 40 Minuten köcheln. Dann umrühren, rote Bete zugeben und weiter köcheln, bis der Eintopf gar ist. Einen Spritzer Sojasauce dazu und mit Baguette servieren.

„kann man wohl essen“
… wie der Westfale sagt  ( höchstes Lob !! )

Maries Frankfurter Grüne Soße

Zutaten:
1 Bund Kräuter für Grüne Soße (Schnittlauch, Borretsch, Pimpinelle, Kerbel, Sauerampfer, Petersilie, Kresse)
400 Gramm Sauerrahm
vier hart gekochte Eier
zwei Esslöffel Essig
zwei Esslöffel Öl
Salz und Pfeffer
eine Prise Zucker
evtl. etwas Milch
Zubereitung:
Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Mit Sauerrahm, Essig und Öl vermengen. Die Eier in feine Würfel schneiden und hinzugeben . Anschließend mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Nach Belieben etwas Milch unterrühren, um die Grüne Soße etwas flüssiger zu machen. Mit Salz- oder Pellkartoffeln servieren.

Mariannes Schwarzwurzel-Crème brulée

Zutaten für sechs Personen:

800-1000 g Schwarzwurzeln (ungeschält)
100 ml Weißwein
200 ml Sahne
50 g Butter
2 EL Noilly Prat (Wermut)
4 Eigelb
1 Zwiebel
1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskat
Brauner Zucker (how come you taste so good…)

 

Zubereitung:

Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abbürsten, schälen. Enden abschneiden und Stangen in ca ½ cm große Stücke schneiden. Stücke sofort in Wasser mit Zitronensaft geben (mit Gummihandschuhen arbeiten, Stangen färben stark !), Schwarzwurzeln abgießen und in Salzwasser 5-7 Min. kochen, abgießen und abtropfen lassen.

Zwiebel fein würfeln und in der Butter andünsten, Schwarzwurzel zugeben, mit Wein und Sahne auffüllen und bei milder Hitze zugedeckt in 10-15 Minuten weich garen.

Schwarzwurzeln fein pürieren, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Wermut abschmecken. Durch ein Sieb streichen und etwas abkühlen lassen. Eigelbe mit Schneebesen unterrühren. Mischung auf feuerfeste Förmchen verteilen und in eine mit heißem Wasser gefüllte Saftpfanne stellen. Im vorgeheizten Ofen bei ca 150 Grad (keine Umluft) auf der 2. Schiene von unten in 60-70 Minuten fest werden lassen. Danach lauwarm abkühlen lassen

Lauwarme Förmchen mit dem Zucker bestreuen und mit dem Flammenwerfer (Bunsenbrenner/Flammbierbrenner) hellbraun karamellisieren. Kurz abkühlen und knusprig werden lassen, dann mit einem Blattsalat mit Granatapfelkernen servieren

Brezelknödel

Zutaten:

250 Gramm Brezeln oder Laugenweckle
zwei Eier
ein Viertel Liter Milch
etwas geriebene Muskatnuss
ein Esslöffel fein gehackte Petersilie
eine halbe Zwiebel, hellgelb angeschwitzt
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Das Salz von den Brezeln entfernen. Brezeln oder Weckle kleinschneiden und in eine Schüssel geben. Die Eier in die Milch geben und alles gut verquirlen. Mit Muskat würzen. Eiermilch über die Brezelwürfel geben, Petersilie und Zwiebeln zugeben, würzen. 20 Minuten ziehen lassen.
Einen Bogen Alufolie ausbreiten, darauf einen Bogen Frischhaltefolie legen und die Knödelmasse längs darauf verteilen. Die Masse zuerst in die Frischhaltefolie wickeln, dann die Alufolie wie ein Bonbonpapier darum herumwickeln. Die Knödelmasse in kochendem Wasser etwa 20 Minuten ziehen lassen. Knödel auswickeln und in zweifingerdicke Scheiben schneiden.

Schmeckt sehr gut zu Wild- oder Rinderragout. Kann auch solo mit Salat serviert werden. Wer mag, kann die Knödelscheiben dafür noch kurz in Butter von beiden Seiten anbraten.

Tipp für Veganer: Statt Eier kann man Sojamehl, statt Milch Hafermilch verwenden, ohne dass dies den Geschmack beeinträchtigt. Schmeckt prima zu Pilzragout.